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„Morgenstraich“ und “Krachumzug“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Freitag, den 24. Februar 2017 um 07:23 Uhr

Eigentlich verbindet man mit dem Begriff „Morgenstraich“ die Fastnacht im Bereich der Stadt Basel: morgendliches Wecken durch Pfeiffer und Trommler. Tatsache aber ist, dass auch im Schwarzwald der „Morgenstraich“ zelebriert wird. Pfarrer Thomas Fritz, zuständig für die Seelsorge-Einheit Bruchsal-Michaelsberg, hat als Jugendlicher in seiner Heimat Sankt Georgen im Schwarzwald beim dortigen „Morgenstraich“ mitgewirkt. Seit drei Jahren in Obergrombach wohnhaft, regte Thomas Fritz bei der „Guggenmusik Nashörner“ an, doch auch im Grombachtal am „Schmutzigen Donnerstag“ die Obergrombacher mit Musik zu wecken.

Bei den „Nashörnern“ fiel die Anregung auf fruchtbaren Boden: seit drei Jahren wecken die „Nashörner“ am „Schmutzigen“ die Einwohner morgens ab 6.00 Uhr mit schräger Musik. Heuer ließ es sich Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold- Schick nicht nehmen, die „Nashörner“ bei ihrem nächtlichen Umzug zu beehren.

Der „Morgenstraich“ endet – wie könnte es anders sein? – bei Pfarrer Fritz, wo im Pfarrhaus ein kräftiges Frühstück auf die Musikanten wartet. So gut gerüstet, stellen sich die „Nashörner“ der nächsten Heraus-forderung: dem „Krachumzug“.

Seit Jahrzehnten marschieren die Kinder des Obergrombacher Kindergartens „Sankt Joseph“ am „Schmutzigen Donnerstag“ um 10.11 Uhr vom Kiga zum Rathaus, wo sich der jeweilige Ortsvorsteher mit Süssigkeiten freikaufen musste. Bei ihrem Zug durch die Gemeinde machen die kleinen Cowboys und Prinzessinnen mit Triller-pfeifen und allerlei Lärminstrumenten ordentlich Krach – daher auch „Krachumzug“. Seit drei Jahren geleiten die „Nashörner“ die kleinen Fasenachter durch Obergrombach’s Straßen – was diese ganz stolz macht: „Vor uns läuft eine richtige Musik!“ ist da zu hören.

Eine erstaunlich große Anzahl von Eltern und Großeltern hatte sich vor dem Obergrombacher Rathaus eingefunden, um den „Krachumzug“ zu begrüßen. Die Kiga- Karnevalisten bewiesen mit der Intonierung von „Cowboy Jim“ und “Rucki Zucki“ ihre närrische Wortgewandheit. Dazwischen unterhielten die „Nashörner“. Ortsvorsteher Jens Skibbe belohnte die Kiga-Kinder mit allerlei süssen Sachen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. Februar 2017 um 07:31 Uhr
 
3. Obergrombacher Faschingskirche PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Sonntag, den 19. Februar 2017 um 20:16 Uhr

Reaktivierter Ausscheller assistiert Fastnachtspfarrer Thomas Fritz

Gäbe es eine Auszeichnung „bester Faschingspfarrer der Republik“ – dann hätte diese Pfarrer Thomas Fritz (Seelsorge-Einheit Bruchsal- Michaelsberg) nach Meinung von weit über 500 närrischen Kirchgängern zweifellos verdient.  Bei der „3. Obergrombacher Faschingskirche“ hatten die überwiegend fastnachtlich kostümierten Besucher in der knallvollen Obergrombacher Martinskirche mehr zu lachen als bei mancher „tollen“, im TV übertragenen Fernseh-Prunksitzung.

Gemeinsam mit dem Cäcilienverein (Kirchenchor) Obergrombach (Leitung: Stefan Degen) und der Guggenmusik „Nashörner“ (Leitung i.V.: Lisa Speck) hatte der katholische Seelsorger die Faschingskirche gestaltet.

Gleich zu Beginn wurden die Narren und Närrinnen mit Luftschlangen und Luftballons begrüßt.

Für die Lesung hatte Pfarrer Fritz ein Urgestein der „Owwergrobacher Fast-Nacht“ reaktiviert: den Ausscheller Wolfgang Henneka, der  über mehrere Jahrzehnte der Fastnacht im oberen Grombachtal seinen Stempel aufdrückte. Das Hauptthema der Lesung drehte sich um das Thema „Fastnacht“ und endete in dem Ausspruch: „Behaltet auch nach Aschermittwoch einen Rest Fastnacht in Euren Herzen!“


Mit seiner – mehrfach von Beifall unterbrochenen – Predigt könnte Pfarrer Thomas Fritz in jeder Karnevalsbütt‘ bestehen. Im gelang ein kunstvoller Spagat zwischen geistlichem und humorvollem Predigtwortinhalt: „Ich glaub‘, es ist ein Traum – so viele Menschen hier im Raum?!“

Obergrombach hinkt beim  Anschluss an das Breitband-Faserkabelhinterher – deshalb schreibt Fritz seine E-mails auf dem PC, um sie nachher – ausgedruckt – auf dem normalen Postweg zu versenden.

Hoch schlagen zur Zeit in Obergrombach die Wellen zum Thema „Wohnen für Senioren“: „Gestaltet das Nebengebäude der Burgschule um – dann Gibt’s Platz für Alt und Jung!“ In einem Mehrgenerationen-Haus kann die Jugend von den Senioren lernen. Ob dieser Tipp bei der anwesenden, bestens gelaunten Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick auf fruchtbaren Boden fällt?

Zur nicht immer funktionierenden Kirchturmuhr bemerkte Fritz: „Ist die Kirchuhr auch kaputt – dem Glücklichen schlägt keine Stund‘!“ Und gegen übervolle Schränke gab er den Rat: „Wer 8 Paar Schuhe hat, gebe 6 Paar ab an jene, die keine haben – dann hast Du nur noch 2 Paar Schuhe zu putzen!“
Thomas Fritz beendete seine Predigt-Bütt‘ mit den Worten: „Ich wünsche Euch – keine Frage: schöne Fastnachtstage!“

Zum Abschluss tauschte der katholische Seelsorger noch Priestergewand gegen Bauhelm und Schutzweste ( in Anlehnung an die bevorstehende Sanierung der Martins-kirche) und forderte das begeisterte Publikum auf: „Feiert Fasching!“.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Februar 2017 um 20:26 Uhr
 
Kartenvorverkauf Obergrombacher "Melkküwwelsitzung" 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 16. Januar 2017 um 09:07 Uhr

Am Freitag (10.02.) und Samstag (11.02.) geht in der Sporthalle an der Helmsheimer Straße die "Melkküwwelsitzung" der Obergrombacher Fastnachtsvereine über die Bühne. Während für Freitag nur Karten an der Abendkasse erhältlich sind, können für die Samstagssitzung Karten im Vorverkauf erworben werden, und zwar am kommenden Sonntag, 22. Januar, ab18.00 Uhr im Musikerheim auf dem Danzberg.

Die im Flyer angegebene Zeit "11.30 Uhr" musste aus logistischen Gründen auf 18.00 Uhr verlegt werden.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Januar 2017 um 09:09 Uhr
 
Operette „Ciuditta“ auf Obergrombacher Bühne PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 16. Januar 2017 um 09:09 Uhr

Schon seit einigen Jahren begeistern junge Obergrombacher Sänger um den Jahreswechsel auf der Bühne der „Grombacher Stuben“ (ehemals Festhalle) mit der Veranstaltung „Opéra à la carte“ ihr Publikum. Dabei bringen die Künstler Melodien aus Oper und Operette zu Gehör.

Für die neueste Ausgabe der Kulturreihe haben sich die Sopranistin Katja Neubehler und der Tenor Stefan Degen die Operette „Ciuditta“ von Franz Lehár vorgenommen. Begleitet wurden sie bei ihren Lied-Intonationen von den beiden Pianisten Dietmar Hess und Alexander Burghardt.

Bei „Ciuditta“ handelt es sich um die letzte Operetten-Komposition des bekannten Komponisten, die er selbst als „Musikalische Komödie“ in fünf Bilder bezeichnet Die Premier fand am 20.Januar 1934 statt.

In Obergrombach war nicht die komplette Operetten-Darsteller-Schar auf der Bühne; lediglich die beiden Hauptakteure – Katja Neubehler als ‚Ciuditta‘ und Stefan Degen als ‚Octavio“ traten auf. Die Rahmen-handlung wurde von Dietmar Hess dem Publikum vermittelt.

In Bild I. verliebt sich der Offizier Octavio in die verheiratete Guiditta und brennt mit ihr nach Afrika durch. Octavios Lebensgefühl zu dieser Zeit bringt die Arie „Freunde, das Leben ist lebenswert“ zum Ausdruck. Das Lied avancierte in den 30iger und 40iger Jahren zum unverwüstlichen Ohrwurm, genauso wie Ciuditta’s: “Meinne Lippen, die küssen so heiß“.

Bild II zeigt die glücklich Liebenden in Afrika. Das Glück halt so lange, bis Octavio den militärischen Marchbefehlt erhält und gegen Ciuditta’s Willen dem Ruf folgt.

Zuerst trauert Ciuditta ihrer großen Liebe nach („Du, nur Du bist meine Sonne…“), dann jedoch stürzt sie sich ins pralle Leben, eilt von Liebschaft zu Liebschaft („In einem Meer von Liebe…“) – und im Lauf der Jahre verblasst langsam ihre Schönheit. Im letzten Bild treffen sich Ciuditta und Octavio nochmals, und die Lebedame erkennt, dass ihre leidenschaftliche Liebe eigentlich nur Octavio gehört. Doch dieser ist ein gebrochener Mann und wendet sich endgültig von ihr ab….

Nach 100 Minuten fiel der Vorhang, und die beiden Bühnenakteure und ihre begleitenden Pianisten wurden mit viel Beifall bedacht.

Beim Zusammenspiel zwischen Katja Neubehler und Stefan Degen war die gute Harmonie zwischen beiden feststellbar.

Erst nach einer Zugabe durften die Künstler die Bühne verlassen.

 

 
Neujahrsempfang ARGE - Obergrombacher Vereine „wohnen im Alter“ hat in Obergrombach 2017 Priorität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Kehrwecker   
Montag, den 16. Januar 2017 um 09:13 Uhr

Das Projekt „Wohnen für Senioren“ hat im Jahre 2017 in Obergrombach Vorrang – das war der übereinstimmende Kontext, der den Reden von Ortsvorsteher Jens Skibbe und Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick beim Neujahrsempfang der Obergrombacher Vereine zu entnehmen war.

Zuvor hatte Präsident der Burgfest-ARGE, Michael Speck, in der „Villa Eintracht“ des MV Obergrombach zahlreiche Gäste der Obergrombacher Vereins- und Geschäfts-welt begrüßt. Nach seinen Ausführungen hatte eine Abordnung der Obergrombacher Sternsinger ihren Auftritt. Mit dem passenden Arrangement „Dreikönigslied“ von Peter Cornelius eröffnete der erst 22jährige Obergrombacher Counter-Tenor Marcel Kehrwecker – begleitet von seinem Mentor Herbert Menrath am elektrischen Klavier – das musische Begleitprogramm des Neujahrsempfangs.

Ortsvorsteher Jens Skibbe erinnerte an das wichtigste Ereignis für Obergrombach in 2016: die Einweihung des mit Millionenaufwand sanierten Obergrombacher Rathauses, das am 1. Advent nach einer Renovierungszeit in verschiedenen Abschnitten von 2011-2016 seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Die Obergrombacher Burgschule wird von 2017-2020 mit 2 Mio € saniert.

Der Landkreis Karlsruhe ist im Begriff, einen Rad/Fußweg zwischen Obergrombach und Helmsheim zu planen und zu verwirklichen. Schließlich kam Skibbe auf den wichtigsten Teil seiner Rede zu sprechen: “Wohnen für Senioren“ in Obergrombach: Nicht nur seit Jahren, sondern schon seit Jahrzehnten, ist dies ein Thema im Obergrombacher Focus.

Jetzt konnte eine Übereinkunft zwischen einem Betreiber und einem Investor auf einem geeigneten Grundstück zustande gebracht werden. Näheres hierzu mit Zahlen-Daten-Fakten soll bei einer gesonderten Veranstaltung im ersten Halbjahr 2017 bekannt gegeben werden.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick schloss sich im Wesentlichen den Skibb’schen Ausführungen an; erwähnte jedoch noch die angestrebte Versorgung der Stadtteile Büchenau/Untergrombach/ Obergrombach mit einem Breitband-Faserkabel durch eine eigens dafür ins Leben gerufene Gesellschaft der ewb Bruchsal.

Abschließend blieb noch genug Zeit für den wichtigen „small talk“.

Für die Versorgung der Gäste zeichneten sich „Sängerbund“ und Fussballclub „Ale-mannia“ verantwortlich.

Für die ARGE steht 2018 im Juli ein Jubiläum an: die Ausrichtung des „20. Obergrombacher Burgfestes“.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Januar 2017 um 09:21 Uhr